Roadtrip durch Westirland, Tag VII & VIII

01.01.2017: Das neue Jahr startete damit, dass wir wirklich ohne Kater aufwachten und gut in den Tag starten konnten für unsere Wanderung im Connemara Nationalpark. In unserem B&B bekamen wir wieder einmal ein super Irish Breakfast. Danach ging es mit dem Auto weiter in den Norden. Nach 1 ½ Stunden Autofahrt kamen wir im Connemara Nationalpark an. Die Strecke dorthin war schon überwältigend schön. Und schon wieder war die Landschaft ganz anders als nur 100km vorher.

Dort war dann auch schon die Wanderung zum Diamond Hill ausgeschildert. Von einem Parkplatz aus gingen drei verschiedene Wanderwege ab. Wir entschieden uns für den längsten, da dieser zur Spitze des Diamond Hill führte.

Der erste Teil war noch recht leicht und der Weg war gut ausgebaut. Dann fing es ganz leicht an zu regnen, doch durch den starken Wind waren die Tropfen dann doch ganz schön heftig. Manche Wanderer hatten schon aufgegeben und kehrten um oder nahmen den kürzeren Weg. Wir gingen aber weiter und nach kurzer Zeit hatte der Regen sich verflüchtigt. Nur der Wind blieb und der war nicht ohne!

Ich hatte ziemlich mit dem Wind zu kämpfen als wir unseren Weg nach oben gingen. Es wehte sehr stark von der Seite, was mich manchmal fast den Halt verlieren ließ. Der Weg führte nun durch sehr steiles und steiniges Gelände. Mit Befestigung war da nichts mehr. Zum Glück wand sich der Weg irgendwann dem Wind ab und das Wandern wurde einfacher.

An sich brachten wir die Strecke schnell hinter uns. Nach einer oder 1 ½ Stunden waren wir oben angekommen und der Ausblick war atemberaubend. Wir waren nur auf einen der kleineren Hügel gestiegen und waren nun auf der einen Seite von größeren Bergen umgeben und auf der anderen Seite war das Meer.

Connemara ist eher braun als grün, aber wunderschön. Von Meer aus gibt es weiter landeinwärts immer mehr Berge, aber dazwischen liegen immer wieder Ebenen.

Der Abstieg vom Diamond Hill verlief auf der anderen Seite des kleinen Berges. Dort war dann auch weniger Wind. Erst ging es wieder durch viele Felsen, aber der Weg war diesmal befestigt. Als wir am Parkplatz ankamen, merkten wir dann doch, dass wir den Tag zuvor feiern gewesen waren.

Im B&B duschten wir dann auch gingen noch ein bisschen durch Spiddal und aßen im Tigh Giblin. Zur Vorspeise gab es sehr leckere Tacos mit Chili con Carne.

Nach dem Essen waren wir aber dann so kaputt vom Tag, dass es nur noch zurück ins B&B ging.

02.01.2017: Morgens gab es wieder ein leckeres Frühstück. Wir reisten so gegen 10 Uhr ab und damit ging es auch zurück nach Dublin. Unser Roadtrip war schon wieder vorbei und wir mussten bis abends 18 Uhr unser Auto abgeben. Da der Weg lange genug dauerte und wir ja auch noch in unsere neue Airbnb-Wohnung ziehen mussten, fuhren wir direkt durch.

Emmanuels Wohnung war sehr groß und unser Zimmer sehr gemütlich, wir hatten sogar ein eigenes Bad. Emmanuel war sehr nett und wir konnten, obwohl das Zimmer noch nicht fertig war, unser gesamtes Gepäck abladen. So konnten wir in Ruhe das Auto zurückbringen und mussten nicht noch die ganzen Klamotten durch Dublin schleppen.

Die Rückgabe des Auto war auch sehr einfach: abstellen, ein Typ checkt unsere Tankanzeige, nimmt uns den Schlüssel ab, an Rezeption abmelden, fertig. Danach ging es mit dem Bus zurück zu Emmanuels Wohnung und der Bus hielt sogar nur 300m davon entfernt.

Jetzt war unser Roadtrip endgültig vorbei, wir hatten viel gesehen und insgesamt hatten wir jetzt auch nur noch zwölf Tage in Dublin übrig.

Gefahrene Kilometer: ca. 100km & ca. 250km

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