Roadtrip durch Westirland, Tag I

Nach 2 ½ Monaten nur in Dublin und Umgebung wollten wir jetzt auch nochmal den Rest von Irland sehen und haben uns für einen Roadtrip ein Auto geliehen. Unsere im Voraus geplante Route soll uns durch den Süden und den Westen von Irland führen. Am 2. Weihnachtstag startete unser Roadtrip in Dublin und am 2. Januar werden wir dort auch wieder ankommen.

26.12.2016: Morgens fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen in Dublin, weil wir dort unser Auto abholen sollten. Witzigerweise gab es am Flughafen noch einen kleineren Bus, der extra von unserem Autovermieter bereitgestellt wurde. Die Parkplätze für die Mietautos sind relativ weit vom Terminal entfernt. Dort angekommen, lief alles sehr geregelt und schnell ab und schon nach 10min saßen wir in unserem Seat Mii. Da Marcel als einziger von uns beiden 25 ist, ist er der Fahrer für die gesamte Zeit, denn das ist dann billiger. Wir fuhren vom Flughafen erst einmal wieder zum Haus nach Clonskeagh und dort packten wir unsere sieben Sachen (unser Mietverhältnis wurde unfairerweise von den Vermietern frühzeitig beendet, aber das ist eine andere Geschichte). Wir räumten also unser Zimmer aus und auf und verließen unser Heim der letzten 2 Monate.

Es ging Richtung Süden mit dem Ziel nach Cork zu fahren und es uns kurz anzuschauen, vielleicht einen Kaffee zu trinken und dann weiter nach Kinsale zu fahren. Kurz hinter Dublin entschieden wir uns von der Autobahn abzufahren und den Weg entlang der Küste zu nehmen. Da es sich dabei um eine Landstraße handelte, dauerte der Weg natürlich auch etwas länger. Es war super Wetter mit viel Sonnenschein und wir waren der Küste sehr nahe; es war eine wirklich schöne Strecke. Sehr typisch waren diese unmöglich engen Straßen, auf denen dir eigentlich besser niemand entgegenkommen sollte…

Da wir erst gegen 14 Uhr in Dublin losgefahren waren, wurde es relativ schnell dunkel und als wir in Cork ankamen, war es schon so dunkel. Wir wollte so um 19 Uhr bei der Unterkunft in Kinsale und in Cork waren wir erst um 18 Uhr…dementsprechend sind wir dann auch weitergefahren und haben nicht mehr in Cork angehalten.

In Kinsale brauchten wir erst ein Weilchen bis wir unsere Unterkunft gefunden hatten, aber angekommen war es ein sehr schönes Airbnb. Wir blieben aber nicht lange, denn wir wollten erst einmal etwas essen. Nach einer kleinen Runde durch den niedlichen Hafenstädtchen entschieden wir uns für The White House. Und was isst man in einem Hafenstädtchen? Natürlich Fisch! Zur Vorspeise gab es ein super leckeres Fish Chowder, das ist ein bisschen suppen- oder eintopfähnlich mit vielen verschiedenen Fischsorten darin. Und als Hauptspeise hatte Marcel Seehecht und ich Seebarsch; es war alles wirklich gut!

Danach besuchten wir noch einen anderen Pub, in dem es Livemusik gab. Der Sänger hatte eine unglaubliche Stimme, sogar ohne Gitarrenbegleitung hörte er sich klasse an. Wir tranken noch ein Bierchen und ein Ciderchen und beobachteten ein bisschen die Einheimischen, die sich alle zu kennen schienen; naja, es war ja auch wirklich ein kleiner Ort.

Um halb elf machten uns wir dann wieder auf zu unserer Unterkunft, denn wir waren doch schon ziemlich geschafft und brauchten ein bisschen Schlaf, denn der nächste Tag würde ja nicht weniger anstrengend werden.

Gefahrene Kilometer: ca. 330km

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